Risiken beim Augenlasern – was Sie wirklich wissen sollten

Morgens aufwachen, unmittelbar scharf sehen und den Alltag ohne Brille oder Kontaktlinsen bewältigen. Diese Freiheit wünschen sich viele Menschen – und Augenlasern scheint der Weg dorthin zu sein. Jährlich entscheiden sich tausende Menschen in Deutschland für diesen Schritt. Die Technik ist ausgereift, die Erfolgsquoten sind hoch. Doch oftmals folgt dieser Gedanke: Wie sicher ist es wirklich, sich die Augen lasern zu lassen?

Diese Unsicherheit ist völlig verständlich. Schließlich handelt es sich um eines Ihrer wertvollsten Sinnesorgane. Und genau deshalb ist es so wichtig, offen über Risiken zu sprechen – nicht um Angst zu schüren, sondern um Ihnen eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen. Denn Vertrauen entsteht durch Wissen. Wer die Risiken kennt und richtig einordnen kann, trifft gute Entscheidungen. Bei Smarteye verstehen wir das. Wir setzen auf modernste Technik, erfahrene Fachärzte und vor allem: ehrliche Aufklärung.

Wie jede medizinische Behandlung ist auch das Augenlasern nicht völlig risikofrei. Aber – und das ist entscheidend – die meisten Nebenwirkungen sind selten, vorübergehend oder gut behandelbar. Mit der richtigen Vorbereitung, erfahrenen Ärzten und modernster Technik lassen sich Risiken deutlich reduzieren. Im Folgenden erfahren Sie, welche Risiken und Komplikationen es geben kann, wie häufig sie tatsächlich auftreten – und wie Sie das Risiko auf ein Minimum reduzieren können.

Risiken beim Augenlasern

Risiken beim Augenlasern

Häufige Nebenwirkungen, die gut behandelbar sind

Diese Nebenwirkungen treten häufiger auf, sind aber in der Regel vorübergehend und können gut behandelt werden:

Trockene Augen und Lichtempfindlichkeit:
In den ersten Wochen nach dem Eingriff produzieren Ihre Augen möglicherweise weniger Tränenflüssigkeit. So entsteht ein Trockenheitsgefühl, manchmal auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Mit befeuchtenden Augentropfen lässt sich das Problem jedoch sehr gut in den Griff bekommen. In den meisten Fällen normalisiert sich die Tränenproduktion nach einigen Wochen bis Monaten vollständig.

Über- oder Unterkorrektur/Restfehlsichtigkeit:
Das Ziel ist natürlich, Ihre Fehlsichtigkeit vollständig zu korrigieren. Es kann jedoch vorkommen, dass das Ergebnis nicht ganz perfekt ist – Sie benötigen dann möglicherweise noch eine leichte Brille für bestimmte Situationen. Allerding kann in vielen Fällen bei Bedarf eine Nachkorrektur durchgeführt werden.

Verzögerte Heilung:
Jeder Körper heilt unterschiedlich schnell. Bei manchen Menschen dauert die Regeneration der Hornhaut etwas länger als erwartet. Das ist zwar unangenehm, aber in der Regel kein Grund zur Sorge. Mit Geduld und konsequenter Nachsorge heilt das Auge vollständig ab.

Infektionen und Entzündungen:
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff besteht auch beim Augenlasern ein Infektionsrisiko – allerdings ist es sehr gering. Durch strenge Hygienestandards, sterile Bedingungen und eine sorgfältige Nachsorge wird dieses Risiko auf ein Minimum reduziert. Sollte dennoch eine Infektion auftreten, lässt sie sich mit Antibiotika in der Regel gut behandeln.

Diffuse lamelläre Keratitis (DLK):
Diese spezielle Entzündungsreaktion kann nach einer LASIK-Behandlung auftreten, wenn sich kleinste Partikel unter dem Hornhautdeckel (Flap) befinden. Sie zeigt sich durch verschwommenes Sehen und kann mit entzündungshemmenden Tropfen behandelt werden. Bei frühzeitiger Erkennung heilt sie folgenlos aus.

Seltene, aber ernsthafte Risiken

Nun zu den Risiken, welche zwar äußerst selten auftreten, jedoch nicht unbeachtet bleiben sollten. Im Sinne der Transparenz ist es wichtig, auch potenzielle Komplikationen offen anzusprechen. Wichtig vorab: Diese Risiken sind wirklich sehr gering, und durch eine hohe Expertise, moderne Technik und sorgfältige Patientenauswahl kann ein sicheres Verfahren gewährleistet werden.

Sehverlust oder dauerhafte Sehbeeinträchtigung:
Dieses Risiko beschäftigt besonders viele Menschen – verständlicherweise. Tatsächlich kann ein Sehverlust nicht durch eine Augenlaserbehandlung entstehen. Dieser entsteht nur dann, wenn ein Patient sich nicht gründlich an die Nachsorge mit Augentropfen hält, dadurch eine Infektion folgt und diese wiederrum nicht behandelt wird. Der Laser arbeitet lediglich vorne an der Hornhaut und erreicht den hinten liegenden Sehnerv nicht.

Hornhautverformung/Ektasie:
In sehr seltenen Fällen kann sich die Hornhaut nach dem Lasern vorwölben, insbesondere, wenn zu wenig Restgewebe übrigbleibt oder eine Vorbelastung bestand. Moderne Diagnoseverfahren können dieses Risiko heute sehr gut im Vorfeld erkennen, sodass gefährdete Patienten von einem Augenlasern abgeraten wird.

Flap-Komplikationen bei LASIK:
Bei der LASIK-Methode wird ein dünner Hornhautdeckel angelegt. In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. Der Flap könnte verrutschen, nicht vollständig geschnitten werden oder sich später abheben. Durch moderne Femtosekundenlaser und die Erfahrung des Operateurs sind solche Komplikationen heute jedoch äußerst selten. Falls sie auftreten, können sie meist gut behandelt werden.

Langzeitfolgen:
Das Auge verändert sich im Laufe des Lebens – das ist normal. In manchen Fällen kann es Jahre nach der Behandlung zu Veränderungen kommen, etwa durch Alterssichtigkeit oder andere altersbedingte Augenveränderungen. Studien zeigen, dass weniger als ein Prozent der Patienten langfristige Probleme entwickeln, die direkt mit der Laserbehandlung zusammenhängen.

Begrenzte Wiederholbarkeit:
Ein mehrfaches Lasern ist nicht unbegrenzt möglich, da jede Behandlung Hornhautgewebe abtragen muss. Deshalb ist es so wichtig, beim ersten Eingriff alles richtig zu machen – mit präziser Planung und erfahrener Durchführung.

Faktoren, die das Risiko beeinflussen

Nicht jeder Mensch hat das gleiche Risikoprofil. Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:

  • Augenärztliche Erfahrung und Klinikqualität: Ein erfahrener Operateur mit tausenden durchgeführten Eingriffen, modernster Ausstattung und einem eingespielten Team macht den entscheidenden Unterschied. Bei Smarteye setzen wir auf höchste Standards und kontinuierliche Weiterbildung. Christian Ahlers und sein Team bringen jahrelange Expertise mit.
  • Individuelle Augengeometrie: Die Dicke Ihrer Hornhaut, Ihr Pupillendurchmesser, eventuelle Asymmetrien – all das beeinflusst, wie gut Sie für eine Laserbehandlung geeignet sind und welches Verfahren optimal ist. Deshalb messen wir bei Smarteye jedes Auge präzise aus und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept.
  • Begleiterkrankungen: Autoimmunerkrankungen, Diabetes oder bereits bestehende trockene Augen können das Risiko erhöhen. Deshalb besprechen wir in der Voruntersuchung ausführlich Ihre Krankengeschichte.
  • Unstabile Fehlsichtigkeit: Wenn sich Ihre Brillenwerte noch verändern – etwa im jugendlichen Alter oder während der Schwangerschaft – sollten Sie noch warten. Ein Augenlasern macht erst Sinn, wenn Ihre Werte seit mindestens einem Jahr stabil sind.
  • Richtige Auswahl des Verfahrens: Nicht jede Technik passt zu jedem Auge. Eine dünne Hornhaut, hohe Fehlsichtigkeit oder bestimmte anatomische Besonderheiten schließen manche Verfahren aus oder machen Alternativen sinnvoller.

Machen Sie jetzt unseren Online-Eignungstest und erfahren Sie, ob Sie grundsätzlich für eine Behandlung infrage kommen.

Wie Sie Risiken minimieren können

Sie können selbst viel dazu beitragen, dass Ihre Behandlung sicher verläuft – durch:

  • eine gründliche Voruntersuchung und realistische Eignungsprüfung
  • offene, realistische Aufklärung
  • erfahrene Augenärzte und zertifizierte Klinik
  • moderne Technik und regelmäßige Qualitätskontrollen
  • akribische Nachsorge und Einhaltung aller Verhaltensregeln
  • rasches Handeln bei Warnzeichen

Fazit: Mit richtiger Vorbereitung und erfahrenen Ärzten Risiken minimieren

Ja, es gibt Risiken beim Augenlasern – wie bei jeder medizinischen Behandlung. Aber in den meisten Fällen sind diese Risiken selten oder gut behandelbar. Die moderne Augenlasertechnik ist ausgereift, sicher und hat Millionen Menschen zu einem Leben ohne Brille verholfen. Entscheidend ist: Wer ideal für eine Laserbehandlung geeignet ist, hat ein sehr geringes Risiko. Exakt das finden wir in einer gründlichen Voruntersuchung heraus. Manchmal bedeutet gute Beratung auch, von einem Eingriff abzuraten – dann gibt es oft alternative Methoden wie Linsenimplantate, die besser zu Ihrer Situation passen.

Bei Smarteye geht es nicht darum, möglichst viele Behandlungen durchzuführen. Es geht darum, dass Sie die richtige Behandlung bekommen oder eine ehrliche Einschätzung, wenn Augenlasern nicht das Richtige für Sie ist. Deshalb gilt: Stellen Sie Fragen. Auch die, die Ihnen vielleicht unangenehm erscheinen. Lassen Sie sich die Risiken in Ruhe erklären, bitten Sie um schriftliche Informationen und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch bei Smarteye.

Wir prüfen im Detail, ob Ihr Auge geeignet ist, erläutern die Risiken speziell für Ihre Situation und beantworten alle Ihre Fragen. Mit der Erfahrung von tausenden erfolgreichen Behandlungen. Denn Ihre Augen verdienen die beste Betreuung – von der ersten Frage bis zur letzten Nachsorge.

Mehr über den Ablauf beim Augenlasern erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel.

Mal sehen, was wir für Sie tun können

Kontaktieren Sie uns gern und vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin – unverbindlich und kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass wir als Laserzentrum keine Termine für die allgemeine Augenheilkunde und keine Beratungen für Personen unter 18 Jahren anbieten.

Smarteye

Standorte

Bremen
Schwachhauser Heerstraße 57
28211

Oldenburg
Haarenstraße 39
26122

Verden (Aller)
Große Straße 129
27283

Walsrode
Lange Straße 55-57
29664

Unsere Behandlungen

© 2025 Smart Eye GmbH & Co. KG – Alle Rechte vorbehalten